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Frage: Antimikrobische Stoffe gelten im allgemeinen als toxisch (giftig), weil sie sonst ja nicht gegen Viren oder Bakterien wirksam sein könnten. Wie ist es zu erklären, das Grapefruitkernextrakt stark antimikrobisch wirkt, jedoch gleichzeitig nicht toxisch ist?

Wissenschaftlich betrachtet sind natürlich auch die Phenole und Polyphenole des Grapefruitkerns toxisch. In diesem Sinne sind sogar lebenswichtige Substanzen, wie z. B. Antioxidantien wie Ascorbinsäure (Vitamin C) oder Tocopherol (Vitamin E) giftig. Diese natürliche „Giftigkeit“ ist sogar erwünscht und notwendig, denn ansonsten könnten diese Stoffe ihre Funktion nicht erfüllen und nicht gegen Mikroorganismen effektiv wirksam sein. Es ist daher nicht unbedingt von Wichtigkeit, ob ein Stoff toxisch ist, sondern ab welcher Menge er für den menschlichen Organismus giftig bzw. für die Umwelt schädlich ist! So ist die Menge an Vitamin C oder Vitamin E, die man einnehmen müsste, um sich damit zu vergiften, derart hoch, dass es fast unwahrscheinlich ist, dass so etwas geschieht.

Dasselbe ist es auch beim Grapefruitkernextrakt. Als antimikrobielle Substanz ist auch Grapefruitkernextrakt toxisch! Was man dabei jedoch beachten muss, ist der Punkt, ab wann der Extrakt für den menschlichen Organismus toxisch ist. Der Extrakt ist zwar stark toxisch gegenüber einer Vielzahl verschiedener Viren, Pilze, Bakterien und anderen Parasiten, jedoch zeigen umfangreiche Untersuchungen auf Toxizität, bzw. die praktische Anwendung durch hunderttausende Anwender in aller Welt seit mehr als zehn Jahren, dass der Extrakt für den menschlichen Verbrauch absolut sicher ist. Der Extrakt besitzt einen LD50 (tödliche Dosis) von 5000mg/kg, d.h. ein 60 kg schwerer Mensch müsste 300g des 100%igen bzw. 900g des handelsüblichen 33%igen Extrakts trinken, um daran zu sterben (Anmerkung: 900 g = ca. 0,8 Liter = ca. 20 000 Tropfen!).

Der Grapefruitkern-Extrakt hat diese antimikrobische Wirkung, weil die Inhaltsstoffe chemisch zu einer Familie gehören, die als quaternäre Mittel (Quats) bekannt sind. Zu dieser Quats-Familie gehören jedoch leider auch viele synthetisch hergestellte Stoffe wie z.B. Benzalkoniumchlorid und Benzethoniumchlorid, die jedoch eine gänzlich andere Wirkungsweise haben und nicht nur gegen Bakterien und Pilze toxisch sind, sondern auch äusserst giftig gegenüber dem menschlichen Organismus. In Nahrungsmitteln sind diese Stoffe zwar verboten, in Kosmetika dürfen sie jedoch als Konservierungsstoffe benutzt werden. Obwohl Grapefruitkernextrakt als Mitglied der Quats-Famile diesen Mitteln molekular sehr ähnlich ist, gibt es jedoch einige profunde Unterschiede bezüglich der Struktur und insbesondere der Funktionsweise. Leider hat die starke chemische Ähnlichkeit dieser "Quats-Geschwister" in diversen Pharma-Laboratorien in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich bereits zu argen Verwechslungen geführt, zumal man vielfach noch immer davon ausgeht, dass es sich bei Grapefruitkernextrakt um "ausgewaschene" Grapefruitkerne handelt (siehe: US-Patent. Nr. 5,425,944 "Antimicrobal Grapefruit Extract"). Wäre der echte Grapefruitkernextrakt in irgendeiner Hinsicht schädlich oder bedenklich, würde es in den letzten 10 Jahren mit Sicherheit Einwände von den verschiedensten Seiten gegeben haben, zumal auch unzählige Ärzte und Therapeuten in aller Welt Patienten mit diesem Mittel behandeln.

In Australien ist der echte Grapefruitkernextrakt nach einer mehrjährigen Testphase durch die Gesundheitsbehörde zur inneren und äusseren Anwendung für Mensch und Tier freigegeben worden; ebenso in den USA, Südafrika, Tunesien, Peru, England, Norwegen, Polen und vielen anderen Ländern. Viele Millionen zufriedene Anwender, Therapeuten, Ganzheitsmediziner und Veterinärärzte in aller Welt sind wohl der beste Beweis für die Unbedenklichkeit dieses Extrakts.